22. Juni 2026

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KI neu denken: Warum menschliche Stärken und starke Netzwerke die Zukunft prägen

Künstliche Intelligenz wird häufig mit Algorithmen, Datenströmen und dem Ersetzen menschlicher Arbeitskraft gleichgesetzt. Im unternehmerischen Kontext bedeutet KI jedoch vor allem eines: ein mächtiges Werkzeug, das uns zwingt, uns auf unsere eigenen, urtypischen Stärken zu besinnen. Genau hier setzte die exklusive Veranstaltung „KI & Me“ an, die am heutigen 22. Juni 2026 im Patch.Work stattfand. Ein Abend voller Impulse, lebhaftem Austausch und einer rundum großartigen Stimmung im Chiemgau.

KI wird physisch: Der Mensch bleibt im Mittelpunkt

Unter dem wegweisenden Motto „Auf eigene Stärken besinnen und KI neu denken“ luden die VALEXX AG, der Mittelstand.BVMW e.V. und das Patch.Work zu einem Abend ein, der den Status quo der Digitalisierung hinterfragte. Nach der herzlichen Begrüßung durch den BVMW, das Patch.Work-Team sowie die VALEXX-Vorstände Herrn Betz und Herrn Drotschmann wurde schnell klar: KI ist längst kein abstraktes Cloud-Phänomen mehr.

Künstliche Intelligenz braucht reale Infrastruktur, sie wird physisch. Doch je präsenter die Technologie wird, desto entscheidender wird die menschliche Komponente.

Der absolute Höhepunkt des Abends war der Auftritt des bekannten Zukunftsforschers und Autors Hartwin Maas . Der Wirtschaftsingenieur und Mitbegründer des Instituts für Generationenforschung nahm die Teilnehmenden mit auf eine faszinierende, globale Reise.

Mit spannenden Seitenblicken auf andere Kulturen – geprägt durch seine Arbeitsjahre in Malaysia und den Niederlanden – zeigte Maas auf, wie unterschiedlich das Zusammenspiel von Mensch und Maschine weltweit bereits gelebt wird. Seine Kernfrage traf den Nerv der Zeit:

Wie gestalten wir das Heute so, dass wir und kommende Generationen morgen besser leben?

Brücken bauen zwischen den Generationen

Empowerment im Zeitalter der Digitalisierung bedeutet, trotz Unsicherheit ins Handeln zu kommen. Hartwin Maas plädierte leidenschaftlich dafür, KI nicht als Bedrohung, sondern als Chance für echten gesellschaftlichen und unternehmerischen Mehrwert zu sehen.

Besonders wertvoll für den Mittelstand waren seine Analysen zu generationen- und altersbedingten Faktoren:

  • Zukunftsstrategien entwickeln:

    Wie beeinflussen neue Technologien die unterschiedlichen Altersgruppen in einer Organisation?

  • Generationenbrücken bauen:

    Wie nutzen wir das Erfahrungswissen der Älteren und die Technologieaffinität der Jüngeren gemeinsam?

  • Echten Mehrwert schaffen:

    Für Unternehmen, die Gesellschaft und das persönliche Leben.

Kooperation statt Konkurrenzdenken: Innovation durch Austausch

Innovation entsteht selten im Alleingang – sie entsteht dort, wo Menschen miteinander sprechen, Wissen teilen und unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. Das zeigte sich eindrucksvoll in der anschließenden, hochkarätigen Diskussionsrunde.

Der Mittelstand im Chiemgau bewies einmal mehr: Wenn Unternehmerinnen und Unternehmer auf Augenhöhe zusammenkommen, entstehen neue Lösungsansätze.

Ab 20:00 Uhr ging der Abend nahtlos in den lockeren Part über. Bei „Bier and Barbecue im Patch Work Style“ stand das Netzwerken im Vordergrund. In entspannter Atmosphäre wurden Kontakte geknüpft, frische Kooperationsideen geschmiedet und die Impulse des Vortrags vertieft. Ein starkes Netzwerk bietet eben nicht nur neue Geschäftsimpulse, sondern auch echten Rückhalt in Zeiten des Wandels.

Das Fazit: Zukunft aktiv gestalten

Die Wirtschaft und die Technologien verändern sich schneller denn je. Wer sich jedoch auf seine eigenen Stärken besinnt, aktiv handelt und sich mit starken Partnern vernetzt, schafft die Grundlage für nachhaltigen Erfolg.

Die digitale Zukunft wartet nicht. Und die wichtigste Frage lautet: Wann beginnen wir damit?

Die Antwort des heutigen Abends war eindeutig: Jetzt.

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