Vom Chiemgau ins Rampenlicht: Wie Maren Braun unserem Patch.Worker die Angst vor der Kamera nimmt

Wir alle kennen diesen Moment: Das Meeting startet, die Webcam springt an, oder wir sollen ein kurzes Video für LinkedIn aufnehmen. Und plötzlich passiert es: Die Kehle schnürt sich zu, die Hände werden feucht, und das eben noch so sichere Auftreten verflüchtigt sich.
Warum macht uns die Linse einer Kamera eigentlich so viel mehr Angst als ein normales Gespräch von Angesicht zu Angesicht? Und warum betrifft dieses Phänomen selbst erfahrene Unternehmer, Freelancer und Führungskräfte?
Die gute Nachricht vorweg: Sie sind damit absolut nicht allein. Die noch bessere Nachricht: Genau diese harte Nuss knacken wir aktuell bei uns im Patch.Work im Chiemgau. Denn einer unserer Mieter nutzt derzeit die Gelegenheit für ein exklusives Eins-zu-eins-Coaching direkt in unseren Räumen, um seine Kamerapräsenz aufs nächste Level zu heben.
Psychologie erklärt: Warum haben wir eigentlich Angst vor der Kamera?
Um zu verstehen, wie man die Angst besiegt, muss man verstehen, woher sie kommt. Psychologen und Kommunikationswissenschaftler wissen, dass das Unwohlsein vor der Kamera auf drei tief sitzende, evolutionäre und psychologische Faktoren zurückzuführen ist:
1. Das Phänomen der „toten Linse“ (Mangelndes Feedback)
Wenn wir mit Menschen sprechen, lesen wir unbewusst deren Mimik, Gestik und nicken. Dieses permanente Feedback signalisiert unserem Gehirn: „Alles gut, man versteht dich.“ Eine Kameralinse gibt uns jedoch absolut gar kein Feedback. Sie starrt uns kalt und ausdruckslos an. Unser Gehirn interpretiert diese emotionale Leere oft instinktiv als Ablehnung oder Bedrohung, was zu Stress führt.
2. Das Scheinwerfer-Prinzip (Der Druck der Perfektion)
Vor einer Kamera fühlen wir uns wie unter einem Mikroskop. Uns ist bewusst, dass jeder Versprecher, jedes Zögern und jede unbedachte Geste aufgezeichnet und potenziell unendlich oft abgespielt werden kann. Dieser enorme Druck, „perfekt“ sein zu müssen, blockiert die natürliche Spontaneität. Die Folge: Wir wirken hölzern oder verkrampft.
3. Der Fokus auf uns selbst statt auf die Botschaft
Sobald die Kamera läuft, wandert unsere Aufmerksamkeit weg von dem, was wir eigentlich sagen wollen, hin zu dem, wie wir wirken. Sehe ich gut aus? Klingt meine Stimme komisch? Sitzen die Haare? Dieser innere Kritiker ist so laut, dass er die Konzentration für den eigentlichen Inhalt raubt.
Von der Female Business Week direkt ins Patch.Work-Coaching
Genau hier setzt das Coaching an, das derzeit die Dynamik in unserem Coworking Space prägt. Gefunden haben sich die beiden Parteien über unser hauseigenes Netzwerk: Maren Braun war als Spenderin bei unserer Female Business Week zu Gast. Dort hat es sofort gefunkt. Aus einem inspirierenden Impuls auf der Bühne entstand ein handfestes, maßgeschneidertes Coaching-Projekt für einen unserer Patchworker hier im Chiemgau.
Und mit Maren Braun steht unserem Mieter eine absolute Expertin zur Seite, die das Scheinwerferlicht wie kaum eine Zweite kennt.
Maren blickt auf rund 30 Jahre Erfahrung als Moderatorin vor der Kamera und auf internationalen Event-Bühnen zurück. Ihre Karriere begann im Motorsport: 1996 stand sie das erste Mal als Live-Reporterin in der DTM vor der Kamera – und das direkt fünfsprachig.
Es folgten zwei Jahrzehnte in den obersten Ligen des weltweiten Motorsports: von der Formel 1 (wo sie 2006 als Hauptmoderatorin alle Rennen live präsentierte) über die amerikanische NASCAR-Serie bis hin zu hochkarätigen Weltpremieren und großen Galas. Ob auf einer 360-Grad-Bühne vor 5.000 Menschen in einem Zirkuszelt oder im intimen Interview mit Weltstars und Konzernchefs – Maren Braun hat jede erdenkliche Live-Situation gemeistert.
Das Geheimnis von Marens Ansatz: „Ich kenne die Angst selbst“
Das Besondere an Marens Coaching ist jedoch nicht nur ihre beeindruckende Vita, sondern ihre eigene, ehrliche Geschichte. Denn auch ein Profi wie sie wurde nicht mit dem „Bühnen-Gen“ geboren.
„Ich stand nicht immer gern auf der Bühne oder vor der Kamera – denn auch ich hatte anfangs mit Auftrittsangst zu kämpfen und wurde unzählige Male aus meiner Komfortzone geschubst, bevor ich mich im Spotlight endlich wohlgefühlt habe“, verrät sie. „Es ist genau dieser Prozess, der mir heute hilft, ein guter Coach zu sein – denn ich kenne nicht nur die Tricks und Strategien für einen wirkungsvollen Auftritt, sondern auch die Zweifel und Ängste, die einen dabei so manches Mal begleiten.“
Ihr Erfolgsrezept für alle, die vor der Kamera sicherer werden wollen, lässt sich in einem prägnanten Satz zusammenfassen:
Charisma kommt durch Selbstvertrauen → Selbstvertrauen kommt durch Training.
Oder wie Maren es auf Englisch formuliert: „Charisma comes with confidence – and confidence comes with training.“ Es geht im Coaching nicht darum, eine fehlerfreie, künstliche Rolle zu spielen. Es geht darum, die Freude am Auftritt zu entdecken, den eigenen Stärken zu vertrauen und authentisch zu bleiben. Denn Authentizität ist das, was Menschen vor dem Bildschirm wirklich fesselt.
Netzwerk, das bewegt: Raum für Wachstum im Chiemgau
Wir im Patch.Work sind unglaublich stolz darauf, dass unser Space genau das ist, was er sein soll: Ein Ort der Begegnung, an dem durch Events wie die Female Business Week echte, wertvolle Synergien entstehen. Zu sehen, wie unsere Mieter sich weiterentwickeln und die Tools an die Hand bekommen, um ihre Unternehmen und Ideen selbstbewusst nach außen zu repräsentieren, ist für uns das größte Lob.
Jetzt seid ihr gefragt: Wie geht es euch vor der Kamera?
Händeschütteln vor dem Zoom-Call oder totale Gelassenheit?